FAQ

Home / FAQ

Das rqmicro Testverfahren

  • Der Arbeitsablauf schematisch dargestellt:
  • Probenaufkonzentration. Die Wasserprobe wird filtriert, um alle Bakterien auf einem Polycarbonatfilter zu sammeln. Der Filter wird dann in ein Probenröhrchen überführt und die Bakterien werden im rqmciro-Puffer resuspendiert.
  • Inkubation. Die Suspension wird dann mit rqmicro-Kit-Reagenzien versetzt. An magnetische Partikel gebundene Antikörper ermöglichen die Isolierung von Zielzellen aus der Probenmatrix durch immunomagnetische Trennung (IMS). An einen fluoreszierenden Farbstoff gebundene Antikörper ermöglichen die Quantifizierung von Zielzellen nach IMS in einem Durchflusszytometer.
  • Aufreinigung. Die Zielzellen, z.B. Legionellen, werden isoliert und der Hintergrund wird reduziert. Dies erfolgt durch eine immunomagnetische Trennung, die entweder mit dem rqmicro.STREAM-Instrument in einer Mikrofluidikkartusche oder mit dem Manual Immunomagnetic Separator (MIMS) durchgeführt wird.
  • Quantifizierung. Die aufgereinigten Zielzellen werden dann unter Verwendung eines Durchflusszytometers quantifiziert. Alternativ kann die Probe weiterverarbeitet und mittels qPCR, Plattieren und Kultivieren von Bakterienzellen (Standardmethode) oder Fluoreszenzmikroskopie analysiert werden.
  • Alle wässrigen Lösungen, z.B. verschiedene Wassermatrizen, Blut, Urin, Speichel.
  • Verschiedene Lebensmittelproben, z.B. Milch, Schokolade, Fleisch.
  • Risikomanagment und Überwachung von Wassersystemen, z.B. Trinkwasser, Kühlwasser.
  • Identifizeirung von Legionellen Hotspots in Wassersystemen.
  • Die Spezifität kommt durch den Einsatz von monoklonalen Antikörpern zustande, welche einzig an die bakteriellen Zielzellen, z.B Legionella pneumophila, binden.
  • Es gibt 2 Sets an unterschiedlichen Antikörpern. 1) Antikörper, die an magnetische Partikel gebunden sind und 2) Antikörper die an einen grünen Fluoreszenzfarbstoff gebunden sind. Nur wenn die Zielzelle durch beide unterschiedliche Antikörper erkannt wird, wird die Zielzelle gezählt.
  • Das Detektionslimit ist abhängig von der Analysemethode und dem Wasertyp. Wir empfehlen die Flowzytometrie, z.B. eine Gerät von Beckman Coulter (Cytoflex)
  • Die Spezifikationen sind im Datenblatt zu jedem Assay enthalten.
  • Der Viabilitätsfarbstoff ist rot und kann nur tote, membrangeschädigte, Zellen anfärben. Die Legionellen spezifischen Antiköper sind an einen grünen Fluoreszenfarbstoff gekoppelt und färben alle Legioenllen an. Dadurch werden die abgestorbenen Zellen rot und grün gefärbt, während die lebensfähigen Zellen nur grün gefärbt werden.
  • Auf diese Weise können bei der Analyse mit dem Durchflusszytometer die lebensfähige und die tote Zellpopulation leicht unterschieden werden.

Die Partikel sedimentieren innerhalb von Minuten.

  • Die Bakterien können nach der IMS wieder kultiviert werden.
  • Die Bakterien können nach der IMS wieder kultiviert werden.
  • rqmicro empfiehlt den CytoFLEX von Beckman Coulter.
  • Mit Zunahme der Komplexitiät der Wassermatrix, nimmt auch der Hintergrund zu.
  • Dies kann einen Effekt auf das Detektionslimit des Assays haben. Details hierzu findet man in dem Datenblatt zu dem Assay.
  • Das Durchflusszytometer muss mit einem blauen Laser (488 nm) und einem grünen (525/40 nm) sowie einem roten Fluoreszenzkanal (690/50 nm) ausgestattet sein.

Wenn Sie die Antwort auf Ihre Frage nicht finden konnten, kontaktieren Sie uns bitte jederzeit.